Vita

 

Das oratorische Repertoire von Martina Gmeinder umfasst über 140 Alt-Partien vom frühen Barock bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Darunter finden sich Schlüsselwerke wie die Passionen und Kantaten Johann Sebastian Bachs, die großen Messen von Haydn und Mozart und Oratorien von Händel, Mendelssohn-Bartholdy, Saint-Saëns und Honegger. Ihre Aufmerksamkeit gilt gleichermaßen weniger bekannten Werken z.B. von Karl Jenkins, Luis Bacalov, Arvo Pärt und Konrad Vögele, dessen Psalm „Der Herr ist mein Hirte“ sie 2016 uraufführte.

 

Im Lied setzt die Mezzosopranistin Martina Gmeinder neben dem klassisch-romantischen Repertoire Schwerpunkte im 20. und 21. Jahrhundert; Werke von Sergej Rachmaninov, Benjamin Britten, Frank Bridge, Benjamin Dale, Alexander Matt und Uraufführungen der Klavierlieder von Iván Kárpáti und Jaroslaw Netter stehen auch für ihr Engagement jenseits des traditionellen Konzertrepertoires.

 

Auf der Theaterbühne war sie in Ein Maskenball, Don Pasquale, Hello, Dolly!, Giulio Cesare und Das große Welttheater zu hören und zu sehen.

 

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Manfred Honeck, Ulf Schirmer, Christian Birnbaum, Mark Mast, János Czifra und Ryan Wigglesworth.

 

Martina Gmeinder studierte Gesang an der Musikuniversität Mozarteum Salzburg/Innsbruck und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Wesentliche künstlerische Impulse verdankt sie Kurt Widmer, Helena Lazarska, Sibylla Rubens, Mariëtte Witteveen, Peter Schreier, Thomas Hampson und Thomas Quasthoff. Seit 2016 ist sie Mitglied im weltweit gefeierten Chor des Bayerischen Rundfunks unter Howard Arman.

 

 

CV Martina Gmeinder als Download